Den Vormittag habe ich frei und kann im Hotel ein wenig Fotos sichten. Für den Nachmittag steht eine Food Tour durch Chinatown an. Auf dem Weg zum Treffpunkt sehe ich dieses schöne Geisterhaus (San Phra Phum – wörtlich „Schrein des Schutzgeistes des Landes“). Laut KI baut man die oft vor einem Haus, um die Geister des Hauses in dieses Geisterhaus hin zu vertreiben. und um sie dann zu besänftigen gestaltet man das Geisterhaus schöner als das eigentliche Haus. Hier kommt man auch regelmäßig hin mit kleinen Geschenken, um den Geist um Gunst für verschiedene Dinge zu bitten.

Dann geht es auch schon auf nach Chinatown. Vom Treffpunkt aus werde ich zu einem Gebäude mit vielen Zimmern gebracht, in denen jeweils ein paar Stühle, ein Tisch, und ein Klo untergebracht sind. Mit der Zeit stellt sich heraus, dass hier wohl in den einzelnen Zimmern jeweils die Gruppen gesammelt werden, bis die verschiedenen Touren dann von dort aus starten. Es sind unter anderem zwei ältere amerikanische Freundinnen dabei, mit denen ich mich gut unterhalten werde. Und drei junge amerikanische Frauen, die scheinbar ihren Highschool Abschluss feiern.
Für Amerikaner typisch sagen sie alle beim Vorstellen ihren Bundesstaat statt des Landes. Ich warte ja noch darauf, dass das mal einer aus Georgia macht. Was mich daran erinnert, dass ich mir mal einen Gruß oder so auf georgisch merken wollte für genau diesen Moment 😇
Die Tour ist insgesamt gut durchgeplant, an den einzelnen Stationen sind bereits Mitarbeiter des Teams, die uns Tische reservieren, oder schon für uns bestellen, sodass wir das Essen kurz nach Ankunft serviert bekommen.
Wir beginnen mit geschmorter Ente, einem typischen chinesisch-thailändischen Gericht. Ich freue mich über die optisch ansprechende Auswahl an Nachschärfoptionen: Eingelegter Knoblauch, Chilisoße und frische grüne Chilischoten. Eine wohl durchaus übliche Art, die in diesem Träger zu servieren. Und ich denke es wird die Touristen-Version sein.


Die nächste Station ist vom Michelin Guide ausgezeichnet und dort gibt es Hähnchen- und Schweinespieße, in Curry eingelegt. Dann noch frittierte Algen, die überraschend lecker waren mit der Soße. Und ein Salat aus Gurke, Zwiebel, Chili-Schote. Sehr lecker, und aufgrund der Schärfe hab ich alles für mich. Und bestelle Nachschlag. Gefüllte Teigtaschen (Shrimp Wontons) gibt es hier auch, die sind aber von einem anderen Stand.







Als nächstes steuern wir einen Street Food Platz an, der den Michelin Bib Gourmand bekommen hat, was für gutes Essen zu fairen Preisen steht. Es gibt ein Curry mit Huhn, Wintermelone und chinesischer Wurst. Anschließend bekommen wir Kuay Jab, eine Suppe aus knusprigem Schweinebauch und Reisblättern, die sich beim Kochen rollen.


Etwas unerwartet aber dann doch überraschend lecker ist das Soja Softeis.


Zum Abschluß wird opulent Sea Food aufgetischt. Es gibt Riesengarnelen mit riesigen Antennen (oder was immer das ist, ich bin Informatikerin, keine Biologin 😊), Venusmuscheln in Basilikum-Chili-Soße, und einen Garnelen Hot Pot, Tom Yum Goong. Abschließend gibt es Grüne Mango mit Shrimp-Paste zum Dippen, der Kontrast macht es zu etwas Besonderem.




Zum Abschluss gibt’s noch ein Foto einer satten zufriedenen Tina und Mango Sticky Rice.


Auf dem Heimweg sehe ich plötzlich Fledermäuse auf dem Boden. Und dann noch an der Wand. Aufmerksamkeit sofort 100%.
Laut nachträglicher KI-Befragung klingt das Wort für Glück/Segen im chinesischen wohl gleich wie das Wort für Fledermaus, und dort ist weiterhin das Symbol für fünf zu sehen. Es handelt sich demnach um ein Wortspiel „Fünf Fledermäuse“ = „Die fünf Segnungen“ (Langes Leben, Reichtum, Gesundheit, Tugend, natürlicher Tod). Könnte eine Bar oder ein Restaurant gewesen sein.












































































































































































































